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Die größten Fitnessirrtümer |
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Immer wieder gibt es Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Ansichten wenn es um das Thema Sport geht. Wir möchten Sie nachfolgend auf 5 klare Irrtümer aufmerksam machen. Wer beispielsweise meint, dass Dehnen ineffektiv ist oder Laufen dem Körper schadet, der irrt sich gewaltig.
- Laufen schadet den Gelenken
Beim Laufen werden die Gelenke der unteren Extremitäten zwar um das zwei- bis dreifache stärker belastet, aber dadurch wird ihre Funktionsfähigkeit wesentlich gesteigert.
Die Ursache: Während der Bewegung wird mehr Gelenksflüssigkeit produziert. Diese wird gleichzeitig auch dünnflüssiger und die Gelenksknorpel können so besser mit Nährstoffen versorgt werden. Ein weiterer Vorzug von regelmäßigem Laufen ist die Tatsache, dass es die Gefahr an Arthrose oder Osteoporose zu erkranken wesentlich verringert. Vorsicht: Übergewichtige Personen oder Wiedereinsteiger sollten ihr Training nach längerer Pause langsam angehen, damit sich der Bewegungsapparat an die Belastung kann und man Verletzungen vermeidet.
- Dehnen ist überflüssig
Eine im Jahr 2002 in Australien durchgeführte Studie besagt, dass Dehnen vor oder nach dem Sport keinerlei Auswirkung auf die Entstehung von Muskelkater hat. Man könnte somit meinen, dass Dehnen überflüssig sei, doch diese Meinung ist grundlegend falsch. Das Dehnen der beanspruchten Muskulatur unterstützt nämlich die Regeneration.
Die Ursache: Die Muskeln werden durch das Dehnen besser durchblutet. Das wiederum beschleunigt den Abtransport von Schlackenstoffen und unterstützt die Nährstoffversorgung der einzelnen Muskelgruppen. Regelmäßiges Dehnen verringert die Verletzungsgefahr, hält Muskeln geschmeidig und Gelenke beweglich.
- Frauen bekommen große Muskeln durch Krafttraining
Es ist oft eine Sorge bei Frauen, dass sie durch Krafttraining eine unweibliche Figur bekommen. Doch muss sich diesbezüglich niemand Sorgen machen.
Die Ursache: Einerseits ist die Muskelzunahme von der Art des Trainings und andererseits von der Menge des körpereigenen Testosterons abhängig. Ein Training mit 60 bis 80 % Ihres Kraftmaximums (Hypertrophietraining) führt zum Muskelwachstum. Das Muskelwachstum bei Kraftausdauertraining ist im Vergleich gering. Aus diesem Grund ist Kraftausdauertraining vor allem für Frauen geeignet. Auch die geringe Testosteronproduktion bei Frauen wirkt sich im positiven Sinne auf den Muskelzuwachs aus, der wird dadurch nämlich gemindert. Kraftausdauertraining macht die Muskeln fester, strafft das Gewebe und unterstützt so den Weg zur Traumfigur.
- Schon Freizeitsportler brauchen eine spezielle Fitnessernährung
Freizeitsportler müssen weder auf einen bestimmten Anteil an Nährstoffen (z.B. Eiweiß für Muskelaufbau) achten, noch auf Nahrungsergänzungen zurückgreifen.
Die Ursache: Für Freizeitsportler empfiehlt sich eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Besonders wichtig sind dabei ausreichend Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Die Eiweiß- und Fettzufuhr sollte gemindert werden. Viele wichtige Nährstoffe enthalten vor allem Vollkornprodukte, Gemüse, Reis, Fisch, Hühnerfleisch und Obst. Man kann ohne Bedenken auf Fitnessriegel, Tabletten oder Eiweißshakes verzichten und den Nährstoffbedarf mit natürlichen Lebensmitteln decken. Der Trainingserfolg wird auch so garantiert. Vergessen Sie nicht ausreichend zu trinken!
- Erst nach einer halben Stunde Sport setzt die Fettverbrennung ein
Sehr oft wird darüber geredet und geschrieben, jedoch diese Tatsache ist falsch.
Die Ursache: Bereits nach einer kurzen Phase der anaeroben Energiebereitstellung, nach wenigen Minuten, wird der aerobe Stoffwechsel aktiv und auch die damit verbundene Fettverbrennung. Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Fettverbrennung ist allerdings die Belastungsintensität. Wenn die körperliche Belastung zu stark ist, Sie beispielsweise zu schnell laufen, hemmen Sie so die Fettverbrennung und der Körper baut gespeicherte Kohlenhydrate ab.
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