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Fitness Revue - Das online Fitness Magazin - Fitness, Ernährung, Rezepte

Wie viel Sport ist eigentlich gesund?

Wie viel Sport ist eigentlich gesund?

Sport ist nicht unbedingt Mord. Sport ist gesund, aber für den, der ihn in Maßen betreibt. Ein Mensch ist keine Maschine, wer sich zu viel zumutet, riskiert negative gesundheitliche Folgen. Doch wie viel Sport ist nun gesund und wann kann es gefährlich werden?

Bewegung ist Medizin. Wer sich fit hält und Sport betreibt fühlt sich nicht nur besser, sondern lebt gleichzeitig auch gesünder. Sport lässt uns unseren Alltag vergessen und baut Stress schneller ab, stärkt unseren Körper und unser Immunsystem. Ein positiver Nebeneffekt ist auch die sportliche und trainierte Figur. Regelmäßige körperliche Betätigung verbrennt überflüssiges Fett und vermeidet die Gewichtszunahme. Es gibt unzählige Sportarten, da ist für jeden etwas dabei. Egal ob Laufen, Schwimmen, Inlineskaten oder Radfahren, um ein paar der beliebtesten Sportarten aufzuzählen.

Wie viel Sport ist gesund und was schadet unserem Körper?
Grundsätzlich darf der Körper nicht mit einer Maschine verglichen werden, deren Verschleißteile irgendwann ausgewechselt werden müssen. Denn (fast) alle Gewebe des menschlichen Körpers sind im Vergleich dazu regenerationsfähig. Das bedeutet, dass der "Verschleiß" des Körpers wieder erneuert wird. Es wäre sonst auch nicht möglich, dass unsere Wirbelsäule, Gelenke und Muskeln etc., für so lange Zeit so enorme Leistungen erbringen. Sportliche Betätigung schadet dem Körper also nicht (wenn man es nicht übertreibt), da er sich wieder regeneriert. 

Aber unser Körper kann sich nicht nur wieder regenerieren, sondern in den meisten Fällen auch "überregenerieren". Deshalb können wir unsere Bänder, Muskeln, Knochen etc. mit dem richtigen Training stärken. Es ist somit jedem selbst überlassen, was er aus sich macht.

Die Zeichen der Vernachlässigung
Viele körperliche Beschwerden sind Zeichen für einen vernachlässigten Körpers, denn Bandscheiben und Knorpeln brauchen Bewegung, damit sie ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden und schädlichen Abbauprodukten abgebaut werden können. Die Wirbelsäule ist auch wie die Gelenke besonders auf die Unterstützung von Muskeln und Bändern angewiesen. Die Muskeln benötigen aber Belastungsreize, um sich aufbauen bzw. auf einem bestimmten Niveau bleiben zu können.

Eine gesunde Belastung ist daher besonders wichtig - eine Überlastung allerdings gefährlich. Bekommt der Körper nicht ausreichend Zeit, um sich an die Belastung anzupassen, oder ist die Belastung viel zu groß, wird der Körper auf lange Sicht gesehen geschädigt. Aber es lassen sich leider nicht alle schädlichen Einflüsse verhindern - wer etwa täglich am Computer sitzt, kann nicht einfach seinem Rücken zuliebe den Job wechseln. In diesen Fällen kommt es auf den richtigen Ausgleich in der richtigen Intensität an.

Die richtige Intensität wählen
In Sachen Intensität darf die Rolle eines gut ausgebildeten "Körpergefühls" nicht unterschätzt werden. Grundsätzlich meldet sich der Körper zu Wort, wenn die Belastung nicht richtig gewählt wurde. Wer Sport betreibt sollte daher besonders auf die Signale des eigenen Körpers achten. Besonders dann, wenn Schmerzen auftreten, man keine Kraft mehr hat oder sich krank fühlt, ist es an der Zeit eine Auszeit einzulegen. Der Körper ist dann nicht mehr in der Lage der Belastung standzuhalten. Wer trotzdem weiter trainiert erreicht genau das Gegenteil. Im Extremfall können dabei sogar chronische Verletzungen oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen auftreten.

Gerade Anfänger sollten auf ausreichende Ruhezeiten achten und die Ratschläge des Fitnesstrainers befolgen. Die körperlichen Grenzen sind sehr individuell. Ein trainierter Läufer hält beispielsweise länge durch als jemand der erst seit kurzem mit dem Laufen begonnen hat. Weitere Einflussfaktoren sind Alter, Figur und Beschaffenheit der Muskulatur sowie die Ernährung.

Es ist besser wenn Sie anfangs weniger und mit gut dosierten Anstrengungen trainieren,  dafür aber häufiger!

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