|
Taekwondo weist Ähnlichkeiten mit Hapkido auf, wobei man bei Taekwondo mehr auf Schnelligkeit und Dynamik achtet. Der große Unterschied zu anderen Kampfsportarten ist, dass wesentlich mehr Fußtechniken eingesetzt werden als in anderen Kampfsportarten.
Heute teilt sich Taekwondo in mehrere verschiedene Disziplinen: - Formenlauf
- Selbstverteidigung
- Einschrittkampf
- Bruchtest
- Freikampf
- Wettkampf
- Grundschule
Oberstes Prinzip des Taekwondo ist es, durch kontinuierliches Training und Disziplinierung den Geist zu schulen und die 5 Grundsätze einzuhalten. Höflichkeit, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und die Unbezwingbarkeit.
Die Regeln beim Taekwondo unterscheiden sich nach der Stilrichtung, der Schule oder dem Großmeister. Es gibt strikte, verbindliche oder strenge Anordnungen, wie ein Training abzulaufen hat. Je traditioneller das Taekwondo Training ausgeübt wird, desto strenger und genauer wird auf die Einhaltung der Regelen geachtet. Allerdings gibt es wie überall Grundregeln die immer und zu jeder Zeit eingehalten werden müssen.
Der Respekt und die Formwahrung ist vor allem in asiatischen Gebieten ein Teil der Selbstverständlichkeit, so auch beim Taekwondo. Das bekannteste Merkmal ist die Verbeugung, mit der man nicht nur seinen Respekt gegenüber seinem Gegner sondern auch gegenüber seinem Lehrer zeigt. Weiters dient die Verbeugung auch zur Konzentration. Es soll garantiert werden, dass man sich auf seien bevorstehende Übung konzentrieren kann und dass man darauf achtet fair und ohne Gefahr zu handeln. "Der Edle verneigt sich, aber beugt sich nicht." (Konfuzius)
|