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Fitness Revue - Das online Fitness Magazin - Fitness, Ernährung, Rezepte

Karate

Die Wurzeln des Karate sind bis in das 6 Jahrhundert n.Chr. zurück verfolgbar. Der indische Mönch Bodhidarma ist auf einer Pilgerreise und wählte als Ziel ein Shaolin Kloster im Norden Chinas. In diesem Kloster unterrichtet er die Mönche in gymnastischen Kampfübungen und im Zen-Buddhismus  . Die Lehre von Bodhidarma setzte den Grundstein für die Entwicklung der späteren Kampfkünste. Über verschiedenste  Handelsbeziehungen zwischen Okinawa und China breitete sich das chinesische Ch'uan-fa nach Okinawa aus. Dadurch entwickelten sich die Kampfkünste Tode, Okinawa-Te u. schliesslich Karate. Im Jahre 1922 brachte Funakoshi das Karate-Do nach Japan, von wo aus die weltweite Verbreitung von seinen Schülern vorangetrieben wurde.

Karate ist also eine waffenlose Kampfkunst, bei der der Körper so trainiert wird, dass Arme und Beine durch blitzschnelle Muskelan- und -entspannung eine mit Waffen vergleichbare Schlagkraft entwickeln können. Die Bewegungen werden wenige Zentimeter vor dem Ziel abgestoppt, d.h. es findet kein Kontakt statt. Im Karate werden Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken trainiert. Hebel, Würfe und Feger können ebenfalls zum Einsatz kommen.

Karate ist eine umfassende Körperschulung. Es ist der Gewandheit aber auch der allgemeinen Kondition, Koordination, Kraft und Reaktion förderlich. Duch Konzentration, Disziplin, Durchdenken der Techniken, Willensschulung und Selbstkontrolle trägt Karate wesentlich zur ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung bei.

 

Die 20 Verhaltensregeln des Karate:

  1. Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.
  2. Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.
  3. Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.
  4. Erkenne zuerst dich selbst, dann den anderen.
  5. Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.
  6. Es geht einzig darum, den Geist zu befreien.
  7. Unglück geschieht immer durch Unachtsamkeit.
  8. Denke nicht, dass Karate nur im Dojo stattfindet.
  9. Karate üben heißt, es ein Leben lang zu tun.
  10. Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du geistige Reife erlangen.
  11. Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig warm hältst.
  12. Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert.
  13. Wandle dich abhängig vom Gegner.
  14. Der Kampf hängt von der Handhabung des Treffens und des Nicht-Treffens ab.
  15. Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.
  16. Sobald man vor die Tür tritt, findet man eine Vielzahl von Feinden vor.
  17. Feste Stellungen gibt es für Anfänger, später bewegt man sich natürlich.
  18. Die Kata darf nicht verändert werden, im Kampf jedoch gilt das Gegenteil.
  19. Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.
  20. Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem.

 




 
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