| Sumo |
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Das Wort Sumo kommt ursprünglich aus dem japanischen und ist eine Form des Ringkampfs. Das Ziel eines „Sumotori“ – so bezeichnet man einen Sumo-Kämpfer – ist es, den Gegner aus einem abgesteckten Kreis zu drängen, oder ihn so umzuwerfen, sodass er mit einem Körperteil den Boden berührt. Das besondere an diesem Kampfstil ist, dass der Kampf nur wenige Sekunden dauert und somit mehrere Hundert Kämpfe an einem Tag stattfinden können. Die ursprüngliche Herkunft ist nicht zu 100 Prozent zu ermitteln, aber man weiß, dass dieser Stil chinesische und koreanische Einflüsse beinhaltet. Früher fanden diese Kämpfe bei traditionellen Festen statt, wo sich die verschiedensten Sumotori unter Beweis stellten. Allerdings nicht nach den heutigen Regeln. Die Grundregeln des Sumo sind im Gegensatz zu der Ausführung sehr verständlich und einfach. Das oberste Prinzip ist, den Gegner außerhalb des kreisförmigen Rings zu befördern oder ihn so zu schmeißen, so dass der Gegner mit einem anderen Körperteil als den Fußsohlen den Boden berührt. Probleme: Übergewicht eines Sumo Beim Sumo gibt es hinsichtlich des Körpergewichts keine Grenzen. In der Regel sind die Ringer sehr schwergewichtig, wobei das durchschnittliche Körpergewicht eines Ringers in den letzten Jahren stetig gestiegen ist. Ein Sumotori kann leicht 150 kg auf die Waage bringen und der schwerste Sumokämpfer unter den Profis wog bei einer Größe von 1,84 m über 280 kg. Durch ein stetig wachsendes Übergewicht, ließen sich auch vermehrte Krankheitsbilder beobachten wie: Gelenkbeschwerden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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