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Sumo

Das Wort Sumo kommt ursprünglich aus dem japanischen und ist eine Form des Ringkampfs. Das Ziel eines „Sumotori“ – so bezeichnet man einen Sumo-Kämpfer – ist es, den Gegner aus einem abgesteckten Kreis zu drängen, oder ihn so umzuwerfen, sodass er mit einem Körperteil den Boden berührt. Das besondere an diesem Kampfstil ist, dass der Kampf nur wenige Sekunden dauert und somit mehrere Hundert Kämpfe an einem Tag stattfinden können.

Die ursprüngliche Herkunft ist nicht zu 100 Prozent zu ermitteln, aber man weiß, dass dieser Stil chinesische und koreanische Einflüsse beinhaltet. Früher fanden diese Kämpfe bei traditionellen Festen statt, wo sich die verschiedensten Sumotori unter Beweis stellten. Allerdings nicht nach den heutigen Regeln.

Die Grundregeln des Sumo sind im Gegensatz zu der Ausführung sehr verständlich und einfach. Das oberste Prinzip ist, den Gegner außerhalb des kreisförmigen Rings zu befördern oder ihn so zu schmeißen, so dass der Gegner mit einem anderen Körperteil als den Fußsohlen den Boden berührt.
Heute kennt man über 82 verschiedenste Siegtechniken, die teilweise aus dem Judo übernommen wurden. Der Ring muss auf einem erhöhten Potest liegen und genau 4,55 Meter im Durchmesser sein. Außerhalb dieses Kreises, wird Sand aufgeschüttet, damit sofort erkannt wird, wann einer der Sumotori den inneren Kreis verlässt.
Die maximale Kampflänge unterscheidet nach der Liga, das heißt nach dem Können. In der obersten Liga ist der Kampf auf 4 Minuten begrenzt. Sollte nach den ersten 4 Minuten noch kein Sieger hervorgegangen sein, so wird eine kurze Pause eingelegt und die Ringer müssen den Kampf nochmals 4 Minuten aus der gleichen Position, in der sie den Kampf beendet haben, wieder aufnehmen. Sollte nach diesen weiteren 4 Minuten noch immer kein Sieger feststehen, wird nach abermaliger Pause der Kampf neu begonnen. Wenn nach diesen erneuten 4 Minuten noch immer kein Sieger feststeht, dann wird der Kampf für Unentschieden erklärt.


Probleme: Übergewicht eines Sumo

Beim Sumo gibt es hinsichtlich des Körpergewichts keine Grenzen. In der Regel sind die Ringer sehr schwergewichtig, wobei das durchschnittliche Körpergewicht eines Ringers in den letzten Jahren stetig gestiegen ist. Ein Sumotori kann leicht 150 kg auf die Waage bringen und der schwerste Sumokämpfer unter den Profis wog bei einer Größe von 1,84 m über 280 kg. Durch ein stetig wachsendes Übergewicht, ließen sich auch vermehrte Krankheitsbilder beobachten wie: Gelenkbeschwerden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

 
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