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HIT/Heavy Duty Trainingsempfehlungen von Mike Mentzer |
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Mike Mentzer betonte in seinen Büchern sowie in zahlreichen Aufsätzen, die in einigen einschlägigen Zeitschriften erschienen, immer wieder die nachfolgenden Punkte: - Von jeder Übung ist nur ein hochintensiver Satz auszuführen.
- Die Übungen sind so auszuführen, dass die Muskeln in ihrer stärksten biomechanischen Position kontrahieren. Deshalb sollen Klimmzüge und Latziehen stets mit supiniertem Griff, also im Untergriff trainiert werden, weil die Armbeuger in dieser Position mehr Kraft entfalten können als im Obergriff.
- Zwischen den beiden Teilen der Supersätze sollte keine Pause entstehen, sondern unmittelbar von einer Übung zu anderen gewechselt werden.
- Das Aufwärmprogramm sollte kurz ausfallen, da ein zu hohes Trainingsvolumen - die Aufwärmsätze zählen ebenfalls - sich negativ auf Trainingsintensität und Regeneration auswirken kann.
- Alle Sätze sind gleichmäßig und kontrolliert, in korrekter Form auszuführen. In der voll kontrahierten Position sollte kurz innegehalten und das Gewicht dann langsam und kontrolliert wieder abgesenkt werden.
- Die Gewichte sind so zu wählen, dass damit sechs bis zehn saubere Wiederholungen möglich sind. Wenn man mehr als zwölf Wiederholungen schafft, ist das Gewicht entsprechend zu erhöhen.
- Intensivwiederholungen und negative Wiederholungen können die Trainingsintensität steigern, sollten aber wegen der Gefahr des Übertrainings nur sporadisch eingesetzt werden.
- Man sollte stets versuchen, die Kraftwerte zu verbessern. Aus diesem Grund sollten alle Leistungen in ein Trainingstagebuch eingetragen werden.
- Auf ausreichende Regeneration zwischen den Trainingseinheiten ist zu achten. Zwischen zwei Trainingstagen sollte mindestens ein trainingsfreier Tag liegen.
(Auszug aus Jürgen Gießings Buch "HIT-Training", hier bestellen) |