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Fitness Revue - Fitness Magazin für Fitnesstraining, Sport, Krafttraining, HIT Training, Ernährung, Rezepte

Schwitzen ist gesund

Schwitzen muss nicht unbedingt ein Zeichen für einen schlechten Trainingszustand sein, denn wer gut trainiert ist, der kann auch gut schwitzen.

Der Körper benötigt das Schwitzen für die Wärmeregulation, um ein gefährliches ansteigen der Körperkerntemperatur zu vermeiden. Würden wir nicht schwitzen, könnte das sogar zu einem "Hitzschlag" führen. Die Menge an Flüssigkeit die wir beim Schwitzen verlieren ist von Leistungsintensität, Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit abhängig. Wer viel schwitzt, verliert sehr viel Flüssigkeit. Dies hat nicht nur einen Flüssigkeitsmangel in den Körperzellen, dem Zwischenzellraum, sondern auch dem Blutplasma zur Folge. Dies kann vor allem eine Abnahme der Durchblutung und somit auch eine Verschlechterung des Sauerstofftransportes und der Sauerstoffversorgung der Organe verursachen. Zusätzlich wird der Abtransport von "Abfallprodukten" ins besondere aus den Beinen und Armen negativ beeinflusst. Das Blut wird durch den Flüssigkeitsmangel dicker und die Fließeigenschaften verschlechtern sich.

Flüssigkeitsverlust beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass schon ein Flüssigkeitsverlust von 2% des Körpergewichts die Leistungsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Dies entspricht bei einem Großteil der Menschen einem Schweißverlust von weniger als zwei Litern. Besonders bei Wettkämpfen, wo es binnen Sekunden um Sieg und Niederlage geht, beeinflusst dies die Leistungsfähigkeit der Athleten und auch den dabei empfundenen subjektiven Ermüdungsgrad. Bruchteile. Ein Flüssigkeitsverlust von bereits 10% des eigenen Körpergewichts führt ernst zu nehmende Symptomen hervor und ist grundsätzlich sogar lebensbedrohlich, eine Dehydration von 15% des eigenen Körpergewichts verläuft in der Regel sogar tödlich.

Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten

Es ist nicht immer möglich während der Ausübung einer Sportart oder während Wettkämpfen auch auf eine optimale Flüssigkeitszufuhr zu achten (z.B. wegen Zeitverlust, Bequemlichkeit, Magenproblemen, etc.). Man wird somit den Flüssigkeitsverlust nicht vollständig ausgleichen können.
Entscheidend ist deshalb, dass man das Getränk schnellstmöglich aufnimmt, um noch während dem Sport einen zunehmenden Flüssigkeitsverlust und Leistungsabfall verhindern zu können.

Man sollte darauf achten, dass man bereits vor dem Sport eine gewisse Menge an Flüssigkeit zu sich nimmt (ca. 1/4 bis 1/2 Liter) und auch während der körperlichen Belastung regelmäßig in kurzen Abständen etwas trinkt (z.B. alle 15 Minuten 200 ml, oder in kurzen Abständen ein paar Schlucke, je nach Belastung). Das Durstgefühl ist bereits ein Zeichen für einen Flüssigkeitsmangel und die darauf folgende Minderung der Leistungsfähigkeit, daher sollte ausreichend getrunken werden um dies zu vermeiden.

 

Dünndarm ist für die Flüssigkeitsaufnahme zuständig

Die Flüssigkeitsaufnahme im Körper findet im Dünndarm statt. Getränke müssen also zuerst den Magen verlassen, bevor die Flüssigkeitsaufnahme beginnen kann. Daher ist ein Getränk für eine schnelle Flüssigkeitszufuhr nur dann effektiv, wenn es vom Magen auch schnell genug in den Dünndarm weitergeleitet wird. Kalte Getränke passieren den Magen grundsätzlich schneller als warme und sollten im Sport somit bevorzugt werden.

 
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